Am Donnerstag, dem 23. April, unternahm die Klasse 6A eine spannende und abwechslungsreiche Exkursion nach Wien. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von Mag. Sabine Haider und Mag. Martina Schausberger im Rahmen der Fächer Psychologie und Deutsch. Die Anreise erfolgte klimafreundlich mit dem Zug und markierte den Auftakt zu einem erlebnisreichen Tag.
Erster Programmpunkt war ein Besuch bei der Tageszeitung „Kurier“. Bei einer Führung durch die Redaktion erhielten die Jugendlichen zahlreiche exklusive und interessante Einblicke in die Welt des Journalismus. Besonders aufregend waren die eigenen Moderationsversuche im hauseigenen TV-Studio „KurierTV“, bei denen die Schülerinnen und Schüler ihr Talent vor der Kamera ausprobieren konnten.
Anschließend stand ein Perspektivenwechsel der besonderen Art auf dem Programm: Beim Erlebnis „Dialog im Dunkeln“ begaben sich die Teilnehmenden in völlig lichtlose Räume. Dort galt es, Hindernisse zu überwinden, sich zu orientieren und den Parcours ohne Sehsinn zu bewältigen. Diese eindrucksvolle Erfahrung ermöglichte es, sich in die Lebenswelt blinder und sehbehinderter Menschen einzufühlen und hinterließ bei allen nachhaltige Eindrücke.
Nach einer längeren Pause auf der Mariahilfer Straße, die Zeit zum Entspannen und Austauschen bot, folgte am Abend ein kulturelles Highlight: der Besuch im Theater in der Josefstadt. Auf dem Programm stand das Stück „Schicklgruber“ von Jan Veldman und Neville Tranter. In dieser bitterbösen Puppengroteske erweckten Nikolaus Habjan und Manuela Linshalm ihre Figuren rund um Hitler und Goebbels zum Leben. In der düster-absurden Szenerie im Bunker unter der Reichskanzlei entfaltet sich ein makabrer Totentanz um die letzten Tage des Naziregimes. Die eindringliche Inszenierung, die Groteske und Tiefgang gekonnt verbindet, hinterließ starken Eindruck und wurde vom Publikum mit großem Applaus gewürdigt.
Nach diesem intensiven und vielseitigen Tag trat die Gruppe schließlich die Heimreise mit dem Zug an. Die Exkursion der 6A war ein voller Erfolg und wird den Schülerinnen und Schülern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben – ein Tag, der Lernen mit allen Sinnen ermöglichte.







